Grenadineseide — einfarbig aber nicht langweilig


Grenadineseide ist so etwas wie das geheime Erkennungszeichen derjenigen, die Gefallen an guter Kleidung finden. Für den uneingeweihten lediglich einfarbig und nicht einmal besonders glänzend, ist eine Krawatte aus Grenadineseide bei genauerer Betrachtung die ideale Wahl zu Outfits, die durch Zurückhaltung einerseits, aber durch subtile Lebhaftigkeit andererseits glänzen sollen.

Grenadine ist ein loses Seidengewebe, das mit seiner wabenartigen Struktur ein wenig an feines Gestrick erinnert. Die matte Oberfläche lenkt keine unnötigen Blicke auf sich, bietet aber reichlich optische Abwechslung, die einer vergleichbaren Seide in Twillbindung fehlt. Besonders in Kombination mit weichen, wolligen Anzugtuchen wie Flanell oder Moleskin entfaltet sie ihre ganze Wirkung.

Die Grenadine-Krawatte war seit jeher ein Lieblingsstück der großen Stilhelden. Cary Grant, Fred Astaire, oder Sean Connery als James Bond zählen zu den bekannteren Fans dieses Klassikers. Sie kombinierten sie zu Anzügen aus feinem Kammgarn wie auch zu Sportsakko und Flanellhose.

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Über Florian S. Küblbeck 186 Artikel

Florian S. Küblbeck ist freier Journalist und schreibt vor allem über Mode, Stil und Genuss. Mit seinem Erstwerk „Was Mann trägt: Gut angezogen in zwölf Schritten“ gab er 2013 sein Debüt als Buchautor.

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